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Historie
 
Lage
 
Börln liegt am Südrand der Dahlener Heide im Freistaat (ehem. Königreich) Sachsen. Am 31. Dezember, 1999 hatte Börln 571 Einwohner; mit eingemeindeten Ortsteilen lebten 870 Einwohner auf einer Fläche von 15 km².
 
Börln ist umgeben von Feldern und Wiesen, ideal für Pferdesport und Landwirtschaft. Unmittelbar am Ort liegt der Hain, ein kleiner Park mit Teich. Dieser Teich wird durch die Lossa, einem kleinen Bach, gespeist.
 
Börln ist das Zentraldorf für einige kleinere Dörfer gewesen, die heute zum Teil nicht mehr existieren. Das Zentraldorf bildete die nächstgelegene "Verwaltungseinheit". Das Schloss, also der nächste erreichbare Vertreter der Obrigkeit, das Rittergut als die Verwaltung der Schlosslandwirtschaft, die Schule und die Kirche waren hier angesiedelt. Die Einwohner der umliegenden Dörfer hatten so alle für sie notwendigen Behörden auf einem Fleck. Auf der anderen Seite brauchte das Zentraldorf "Außenstellen". Mindestens für die umfangreiche Landwirtschaft des Schlosses waren diese Ableger des Dorfes nötig. So entstanden Radegast als Vorwerk und der Schwarzer Kater als Ausspanne an der Kreuzung zweier alter Handelsstraßen, der Butter- und der Hainstraße (Via Regia der nach Hain, heute Großenhain, führt). Der größere Ortsteil ist Bortewitz, ein ehemals selbständiges Dorf. Prempelwitz (zwischen Börln und Radegast gelegen) und die Mark Stolpen (zwischen Börln und Heyda gelegen) sind im Laufe der Geschichte verschwunden. Nur die alten Namen haben sich bis heute erhalten: Prempelberg und der "Stolpenteich".
 
In 5 km Entfernung liegt die Kleinstadt Dahlen. Börln wurde 1994 durch die Gemeindegebietsreform nach Dahlen eingemeindet und befand sich seit August 2008 im Landkreis Torgau-Oschatz-Delitzsch genannt Landkreis Nordsachsen. Grimma liegt 35 km entfernt. In östlicher Richtung liegt Oschatz ca. 15 km entfernt.
 
Südlich von Börln erhebt sich der Collm mit 315 m über NN. Er sei erwähnt, da am Fuße dieses Berges die überlieferte Geschichte von Börln begann.
 
Erste Besiedlung
 
Erste Spuren der Besiedlung lassen sich schon aus der Bronzezeit nachweisen. Zahlreiche Hügelgräber zwischen Schildau und Ochsensaal sind heute noch zu finden. An der Flurgrenze von Börln und Bortewitz fand ein Bauer beim Ackern eine Urne, die ein Zeugnis jener Zeit darstellt.
 
Ansiedlung und Abwanderung der Volksstämme der Germanen und Slawen erfolgten zwischen dem 4. und dem 8. Jahrhundert n. Chr. Die letzte slawische Gruppe, die im Börlner Gebiet lebte, waren die Daleminzier.
 
Das Jahr 929 wurde zum Schicksalsjahr für die ansässige Bevölkerung. Die Burg Meißen als Zentrum königlicher deutscher Herrschergewalt über das Mittelgebiet wurde errichtet. Deutsche Eroberungen und Kolonisation unter König Heinrich I. waren die Folge. Damit begann für die Siedler eine neue Zeit.
 
In dieser Epoche bildete sich ein buntes Völkergemisch von Germanen, Resten der Stämme der Slawen und Sorben. Demzufolge entstand eine koloniale Ausgleichssprache.
 
Herr Erwin Heinze, Museum Frauwalde, hat im Jahre 2007 wichtige neue Informationen in der Leipziger Universitätsbibliothek entdeckt:
 
Der Ortsname von Börln verweist heute auf eine slawische Ortsgründung benannt nach einem wendischen adeligen Gutsbesitzer. Ein Angehöriger dieser vermutlichen Gründerfamilie taucht in der Urkunde von 1198, anlässlich der Weihe der Kirche des Zisterzienserklosters Sitzenroda auf. Darin wird "Gunther, filius (Sohn) des Zlabori", als letzter adliger Zeuge der Kirchweihe benannt. Der Name des aufgeführten "Zlabori" steht im Genetiv und bedeutet soviel wie "des Zlaven (Slawen) Bor (folgt Schluss "i" des Gen.)".
 
In dieser Urkunde sind auch bestehende Besitzungen des Klosters aufgeführt wie:
 
"Ingleichen sind ihr zugeeignet 2 und 1/2 Hufe im Dorfe Ducluwitz auch der Zehnde, nebst dem Herrenhof des Zlabori zu Belthelin...".
 
Danach hatte der Slawe Bor sein Herrengut zu Belthelin, neben dem Schwesterdorf Frauwalde gelegen, als Stiftung in das Kloster nach dessen Gründung 1161 eingebracht. Im 12. Jh. endet die Kenntnis über urkundliche Erwähnungen dieser Familie, die dem Rittergut und dem Dorf Börln ihren Namen gaben.
 
In der Historischen Beschreibung des Amtes Oschatz von 1817, S. 211, wird aufgeführt:
 
"Mit dem Ritter, dem König Heinrich I. Börln 926 auf seine Lebenszeit schenkte, nahm die Reihe der Besitzer ihren Anfang."
 
Erstmalige Erwähnung in einer gegenwärtig zugängigen Urkunde findet ein Vertreter der Börlner Herrschaft in der Urkunde über die Weihe der Kirche des Zisterzienserklosters Sitzenroda von 1198. Bekannt ist der damalige Besitzer von Börln, Petrus dapifer (Truchseß), als des Bischofs Diener.
 
 
Besitzer von Börln
 
· Sorbische Zeit
 
926: N.N. ein Ritter.
1161: Der Slawe Bor.
1198: Gunther, Sohn von Bor, urkundlich als letzter adliger Zeuge erwähnt, anlässlich der Weihe der Kirche des Zisternienserklosters Sitzenroda.
 
· Deutsche Herrschaft
 
1200: Petrus miles de (von) Borlin. Am 26. April 1200 wurde ein Landthing in Kolmitz (auch Collmnitz, heute Collm) abgehalten. Markgraf Dietrich des Bedrängten bestätigte dem Kloster Altzella den Besitz zweier Hufen Land (ehemaliges Durchschnittsmaß bäuerlichen Grundbesitzes; eine Hufe = 7-25 ha), von denen eine in Ottwig (Otterwig) im Kirchspiel Zschaitz gelegen, von Petrus de Borlin und die andere in Birmenitz von Laudo von Döbeln diesem Kloster übereignet wurde. Das älteste Adelsgeschlecht auf Börln - von Börln - wird in der Folgezeit nicht mehr erwähnt. Das Geschlecht bestand vermutlich weiterhin. Im 14. Jahrhundert kommt ein Meißner Domherr dieses Namens vor. Es ist bekannt, dass der Stammsitz der Familie von Bernsdorf im gleichnamigen Dorf bei Schweinitz liegt. Weitere heute noch bekannte Besitzungen waren die Rittergüter Glaubitz bei Riesa, Ottwig bei Zschaitz und Börln. Hervorgehoben werden die besonderen Beziehungen zum Zisterzienserkloster Sitzenroda. Bis in das 16. Jh. hinein finden wir Vertreter der Familie in Diensten des Bischofs zu Meißen und des Erzbistums Magdeburg. Im 16. Jh. erlischt scheinbar die sächsische Linie derer von Bernsdorf. Wegen der geringen Anzahl erhalten gebliebener mittelalterlicher Akten und Urkunden, besitzen wir heute nur eine begrenzte Kenntnis über weibliche und männliche Glieder der Familie der Ritter von Berntorff oder Bernsdorf. Ihre Bindung zur süddeutschen Linie derer von Bernsdorf ist wohl schon im späten Mittelalter abgebrochen. Bereits zu dieser Zeit erlischt die bayerisch/österreichische Linie. Die Besitzerverhältnisse in Sachsen und Schlesien lassen sich nicht differenziert betrachten. Daher folgt nun die Aufzählung aller gegenwärtig bekannten Mitglieder dieser Familie in zeitlicher Folge.
(Hinweis: In den folgenden Jahren ändert sich der Name dieses Ortes vielfach: Borlin 1200, Burlin 1244, Burulyn 1385, Berln 1457, Borulin 1472, Borlen 1505, Borlein 1528, Borlenn 1539, Borle 1555, Börlen 1694, 1730 und 1807, bis sich dann die heutige Schreibweise durchsetzte.)
1307: Ritter von Bernsdorf, Besitzung in Schlesien.
1327: wird die slawische Sprache als Amtssprache abgeschafft und die deutsche Sprache an ihrer Stelle als einziger Amtssprache durchgesetzt. Spätestens nach den Hussitenzügen durch Sachsen, dem große Teile der Bevölkerung zum Opfer fielen, verlor die sorbische Sprache bei uns ihre Bedeutung. Zwischen 1428 und 1431 wurde die Sorbische Sprache im Meißner Raum als Gerichtssprache abgeschafft. Um Mühlberg entfällt sie als Gerichtssprache erst ab 1694 als Folge des Dreißigjährigen Krieges. Im Zwickauer-Altenburger-Leipziger Raum dagegen erfolgte der Verzicht auf das Sorbische bereits um 1327. Westlich der Pleiße war der sorbische Einfluß ohnehin recht schwach.
1335: Jeschke von Bernsdorf, Schlesien
1359: Heinrich von Bernsdorf
1371: Heidenreich und Helwig von Bernsdorf
1371: 31. März, Helwig von Bernsdorf
1385: Heinrich und Conrad von Bernsdorf
1385: Nachkommen des Heinrich von Bernsdorf benannt: Gerhard, Heyde, Gottschald, Albrecht
1385: 21. Januar, Cunradi oder Conrad von Bernsdorf
1385: Barbara von Bernsdorf, Klosterjungfrau in Sitzenroda
1395: 28. Februar, Gerhard von Bernsdorf
1430: hatte die ansässige Bevölkerung Zerstörung und Vernichtung durch den Hussitenkrieg zu überstehen. Ob Börln zu dieser Zeit eine Wasserburg oder schon ein Schloss besaß, ist nicht bekannt. Ob es durch die Hussiten zerstört war und wiederaufgebaut wurde, besagt keine Urkunde. Das Rittergut soll lange Zeit als wüste Stätte dagelegen haben.
1431: 28. Dezember, Nickel und Heinrich von Bernsdorf
1440: Nickel von Bernsdorf
1443: Martin von Bernsdorf verkaufte 1443 den gesamten Besitz, dazu zählten die Orte Börln, halb Frauwalde, Schönewasser (zwischen Bortewitz und Ochsensaal gelegen), Knatewitz und Meltewitz. (Im 1457 war Heinrich von Bernsdorf auf Dornreichenbach, Stolpen und Heyde, sowie Stammsitz Bernsdorf nw. Herzbergs. 1457-85 war Ilse von Bernsdorf, Tochter des Heinrich von Bernsdorf, Nonne im Kloster Nimbschen; 1457-94 war ihre Schwester Gertrud dgl. 1460 war ihre Schwester Anna von Ziegelhain auf Dornreichenbach und Heyde.). Die Nachfolger derer von Bernsdorf, das dritte Adelsgeschlecht, waren drei Brüder Günther, Konrad und Hans von Nischwitz. Die Gutsherrschaft war innerhalb der Familie wechselvoll.
1460: Hans von Nischwitz der Jüngere, Sohn des Konrad v. N. als Besitzer benannt.
1462: noch im gleichen Jahr wird Christoph von Nischwitz durch Friedrich, Kurfürst von Sachsen, mit dem Rittergut Börln sowie den zugehörigen Dörfern Bortewitz, halb Knatewitz mit dem Kirchlein, Meltewitz und zwei wüste Dorfstätten mit Frauwalde und Schönewasser belehnt.
1466: geben Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht zu Sachsen dem Hans und Christoph von Nischwitz das Gut und die Dörfer zum Lehn.
1472: leihen die sächsischen Fürsten mit Verwilligung derer von Nischwitze. ihre Schwester, der ehrbaren Margarethe von Lindenau auf Machern geb. v. Nischwitz, die Dörfer Börln, Bortewitz und Frauwalde. Frauwalde wird erstmals wieder als bewohnte Siedlung benannt.
1472: Dietrich der ältere von Schleinitz kauft Börln mit Bortewitz und Frauwalde. Sein Vater Heinrich von Schleinitz verstarb 1450 und wurde in der Schleinitzer Kapelle der Afrakirche in Meißen beigesetzt.
1500: Zwischen 1472 und 1552 unklar, vermutlich Dietrich von Schleinitz der Jüngere.
1522: Heinrich von Schleinitz
1525: Haugolt von Schleinitz
1529: Christoph von Schleinitz
1530: Heinrich von Schleinitz
1534: Hans von Schleinitz, Sohn des Dietrich v. S., Besitzer der Güter zu Dahlen, Mark Schönewasser, Schmannewitz, Ochsensaal, Heyden, Koßbroda, Zwochau, Daberwitz, Börln, Malkwitz, Frauenwalde, Ganzigk und Tragen.
1554: 15. September, Kurfürst August verkauft durch einen Befehl von März 1553 das Dorf Deutschluppa samt der Wüstung Radegast, desgleichen die Gerechtigkeit an Belthelin der rechten Bachseite von Frauwalde mit Lehen, Zinsen und Gerechtigkeit an Heinrich von Schleinitz.
1558: 11. August, seine Söhne Heinrich und Wolf Abraham von Schleinitz empfangen gemeinsam das Lehen von Kurfürst August.
1558: Heinrich von Schleinitz ist Besitzer auf Dahlen, Heyde, Saathain, Ragewitz, Stauchitz, Seerhausen.
1564: Heinrich ist Alleinbesitzer auf Börln, im gleichen Jahr verkauft er die Hohe-, Mittel- und Fasanenjagd im Gehölz Schönewasser an den Landesherrn.
1585: 14. April, Heinrich von Schleinitz stirbt, die Laichenpredigt hielt der Pfarrer Paulus Schubart.
1586: 10. Februar, als Erben folgen seine vier Söhne Heinrich, Wolf Dietrich, Georg und Hans.
1592: 21. August, die Brüder verkaufen an ihren Vetter Georg von Schleinitz zu Radegast, 35 Acker vom Tragen (Lehnsbrief vom 12. Mai 1602). Die von Schleinitz erwarben großen Reichtum durch den Freiberger Silberbergbau. So kauften sie angrenzende Ländereien, 1505 das Vorwerk Radegast. Die Familie von Schleinitz war in ihrer Zeit ein bekanntes Adelsgeschlecht. Sie gerieten jedoch in Vermögensverfall. Der Volksmund erzählt, dass sie in einer Nacht Wiesen verspielt hätten, die sogenannten Schleinitzwiesen.
1605: Die vier Brüder von Schleinitz verkaufen ihren Besitzt zu Börln, Bortewitz und Frauwalde an Hans Christoph von Cottwitz.
1607: Georg von Schleinitz zu Radegast ließ ein Erbregister über Zinsen, Frohen und Dienste seiner Untertanen in den Dörfen Wendisch-und Deutsch-Luppa aufstellen.
1607: Georg von Schleinitz verkauft Radegast, Wendisch-und Deutsch-Luppa an Hans Christoph von Cottwitz.
1607: Hans Christoph von Cottwitz, Kammerherr am Preußischen Hof, ist Lehnsherr auf Börln und Radegast. Auf eine Landkarte ist das Fundament des Schlosses im Jahre 1617 gezeichnet. Im 1620 war es als Jagdschloss fertiggebaut.
1620: Kurfürst Johann Georg I. übergibt Hans Christoph von Cottwitz das Rittergut Wellerswalde im Tausch gegen die Besitzungen zu Börln (mit dem Vorwerk Radegast) einschließlich der zugehörigen Dörfer. Ein Grund dafür war die Jagd. Dadurch blieben große geschlossene Waldgebiete in der angrenzenden Dahlener Heide erhalten. Der Kurfürst setzte für die Bewirtschaftung einen Verwalter ein. Dieser war es, der die Frondienste ablöste und festlegte, dass Geld zu reichen war. Die Abgabenlast, unter der sich die Dorfbevölkerung befand, war schwer zu verkraften.
1635: 28 September, Dr. David von Döring, Geheimer und Kammerrath am Sächsischen Hof, wird Besitzer auf Börln. Er ist zu dieser Zeit bereits Besitzer der Rittergüter Selingstädt, Großsteinberg, Böhlen, Mühlbach, Mutzschen, Trautzschen, Lampertswalde, Wellerswalde, Dahlen. Von Döringsche Adelsprivilegien, Leipzig, 1631: Privilegia. Damit Die Römische Keyserliche auch zu Ungarn unnd Böhmen Königliche Majestät, etc. Ferdinandus II Herrn David Döringk JC. uff Böhlen, Sehlingstädt, Mühlbach und Lamperswalda, Churf. Sächs. Cammer- und Berg-Rath. So dann Dessen Ehliche Leibes-Erben, und deroselben Erbens Erben, Sämplich Aus Hoher Keyserlicher Güte und Mildigkeit den 17./27. Septemb. Anno 1630 allergnädigst beliehen und begabet hat." (Leipzig. Ritzsch. 1631. 18 Bl. Sachsen, Kurfürstentum David Döring). Döring war ein großer Verschwender. Während die Bauern im 30jährigen Krieg Not und Elend erlitten, häufte er ungeheuren Reichtum an. Als er am 14. September 1638 auf Rittergut Böhlen starb, hinterließ er u.a. 17 goldene und 71 silberne Bildnisse, die er von sich anfertigen ließ, 362 goldene und silberne Becher, 22 goldene Ketten usw. Er wurde in Hohnstädt beigesetzt. Quelle: "Neuen deutschen Adelslexikon".
1638: David Ernst von Döhring wird Besitzer von Börln. Er war Rittmeister im Kurfürstlichen Heer und starb 1641.
1641: Christian von Döring, vermutlich ein Bruder des verstorbenen David Ernst, erbt u.a. das Rittergut Börln. Er war gleichzeitig Besitzer von Lampertswalde, Grasdorf bei Taucha u.a.
1646: Sein Bruder, Ernst von Döhring wird Besitzer von Börln (geb. 1622). Ihm gehört auch Ochsensaal und Lampertswalde. Er war Reichsfreiherr des Heiligen Römischen Reiches und Domherr des Stiftes Zeitz. Er heiratete 1656 Anna Magdalena von Grünrad aus dem Hause Wiederoda im Beisein einer hochadeligen Versammlung in Börln. Die Schlossherrin starb am 10. September 1663 und wurde am 14. September in der Börlner Kirche beigesetzt. Ernst von Döring starb am 6. Juli 1678 zu Schmölen und wurde am 10. Juli nach Börln überführt und in der adligen Gruft in der Kirche vor dem Taufstein beigesetzt.
1678: Ernst Friedrich von Döring, zweiter Sohn des Ernst v. D. geb. am 20. Dezember 1659 war Königlich Polnischer und Kurfürstlich Sächsischer Hof-Justitiarius und Appellationsrath, später Geheimer Rath und Cantzler des Stifts Naumburg und Zeitz. Er starb am 31. Dezember 1726 zu Zeitz und ward in der Klosterkirche daselbst begraben.
1727: Die Söhne Ernst August und Christian Friedrich von Döring besaßen gemeinsam das Rittergut Börln.
1738: Ernst August, alleiniger Besitzer von Börln und Radegast. Er war Hochbestellter Hof- und Justitiar Rath und Oberaufseher der Grafschaft Barby. 1752 wurde seine Mutter, eine geborene von Barleben, die zu Zeitz gestorben war, am 14. Mai Mittags 3/4 12 Uhr nach Börln gebracht und am 18. November in der Gruft der Kirche zu Börln beigesetzt. Am 29. April 1760 starb Ernst August in Börln und wurde am 02. Mai in der Döringschen Gruft beigesetzt.
1760: Seine vier Kinder Friedrich August, Ernst Gottlob, Karl Wilhelm, Christiane Elisabeth Eleonore von Döring wurden Besitzer der Erbgüter Börln mit Radegast. Die Söhne standen unter der Vormundschaft des Christoph Dietrich von Plötz auf Dörschnitz, Grubnitz und Ragewitz. Vormund der Tochter wurde Wilhelm von Eckstädt.
1772: 8. April, der Leutnant Ernst Gottlob von Döring übernahm nach Abfindung seiner Geschwister das Erbe in Börln und Radegast.
Der Volksmund erzählt hier, dass ein Schäfer, der sich im Dienste des Döringschen Gutes befand und sehr reich war, den Besitz erwerben wollte. Dazu ist es nicht gekommen.
1776: Christoph Dietrich von Plötz, erwirbt das Rittergut Börln mit Radegast von seinem Schwiegersohn Ernst Gottlob v.D.
1777: 13./22. Januar, Martin Matthias von Pfister (geb. 27.4.1732 in Lindau) kauft Börln mit den dazu gehörigen Dörfern. Er starb bereits am 28. April 1782 zu Köthen. Ein Spross der Familie erwarb in Wien als Bankier ein großes Vermögen und kaufte in den Folgejahren Rittergüter auf und wurde von seinem Landesherrn geadelt. Martin Matthias von Pfister wendete sich um die Mitte des 18. Jh. nach Sachsen. Seine drei Söhne wurden 1790 vom sächsischen Reichsvikariat in den Freiherrenstand erhoben.
1782: Der älteste Sohn Freiherr Jacob von Pfister übernimmt das Erbe seines Vaters. Seine Geschwister Marens Matthias; Susanne Regine (geb. am 21.8.1766 in Köthen), im Börlner Schloss im Jahre 1791 mit Caspar Heinrich Dam von Schönberg vermählt. Danach auf Schloss Thammenhain wohnhaft wo ihr Ur³Enkel Freiherr Rüdiger von Schönberg geboren wurde und seit den 90-iger Jahren wieder wohnt; und Georg (der u.a. auf Ragewitz wohnte) wurden abgefunden. Um 1800 wurde das Schloss von Freiherr Jacob von Pfister viel umgebaut. Auch ein großes Gutshaus und ein Vierseitenhof und die Brennerei sind im 1800 angebaut worden. Freiherr Jacob von Pfister stirbt am 21. Januar 1833 in Dresden.
1833: Johanne Freifrau von Pfister, geb. von Hermann, führt die Besitzungen weiter.
1838: Graf Julius von Zech-Burkersroda (1805-1872) erwirbt für 180.000 Taler das Rittergut Börln. In seinem Besitz befinden sich weiterhin Kötzschau und Goseck, Eula, Diehsa usw. Er war Reichsritter des Johanniterordens, königlich-preußischer Kammerherr und Geheimer Rat. Ab 1843 vertrat er den Merseburger Teil des Wittenberger Wahlbezirks im Landtag der preußischen Provinz Sachsen, zuvor war er bereits als Landtagsdeputierter für das Stift Merseburg tätig. Von 1845 bis 1860 war er Landtagsmarschall der Provinz Sachsen und wurde auf Lebenszeit Mitglied des Preußischen Herrenhauses. Er starb am 17. Juni 1872 und wurde in Bendorf bei Merseburg beigesetzt. Das Geschlecht geht zurück auf Bernhard Zech, Sohn eines Weimarer Tuchmachers, der sich vom gothaschen Regierungssekretär bis zum Staatsminister in Dresden erhoben wurde. Er wurde von Kurfürst Karl IV. im Jahr 1716 mit seiner Descendez in des Heiligen Römischen Reichs Edlen Herren- und Ritterstand erhoben. Sein Sohn gleichen Vornamens, königlich-polnischer und kursächsischer Geheimer Rath und Präsident des Reichsvikariats-Gerichts wurde von Kaiser Karl VI. 1722 in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Als Reichsvikar gelangte er und seine Nachkommenschaft 1745 in den Grafenstand. Die letzte Gräfin von Zech, geborene Freiin von Zech, Louise Christiane Dorothea, adoptierte den Amtshauptmann Johann Christian August von Burkersroda aus dem Hause Kötzschau. Dieser vereinigte 1815 seinen Namen und Wappen mit deren der Grafen von Zech.
1872: Graf Ludwig von Zech-Burkersroda (1853-1927 - aus 2. Ehe - die Mutter kam aus Großböhla nicht weit von Börln) erbte Börln, Radegast und Kötzschau. Er war Königlich Sächsischer Kammerherr. Im Periodikum über die Einkommenshöhen deutscher Staatsbürger von 1912/13 zählt die Familie zu den norddeutschen Millionären. Er ließ das Schloss in dem Gründerzeitstil modernisieren.
1927: Julius Graf von Zech-Burkersroda geb. im Jahre 1885 in Dresden wird der letze adelige Besitzer auf Börln. Er nahm ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig auf, das er in Heidelberg, Berlin und Halle fortsetzte. 1906 promovierte er und trat 1909 in den diplomatischen Dienst Preußens. 1914 wurde er Adjutant des deutschen Reichskanzlers Theobald von Bethmann-Hollweg. Zum Gut gehörte das Dorf Börln mit den Vorwerken Radegast und Frauwalde. Da der Graf mit seiner Familie meist abwesend war, benutzte er das Schloss als Urlaubssitz. Das Gut wurde verpachtet. Das Ackerland und die Wiesen werden 1839 mit 600 Ha. und der dazugehörige Wald mit 400 Ha. angegeben. Dieser Besitz verblieb bis zur Enteignung 1945 im Eigentum der Familie von Zech-Burkersroda. Julius Graf von Zech-Burkersroda, der bis 1940 Gesandter nach Den Haag war, wurde 1945 von russischen Soldaten aus dem Schloss nach Bautzen abgeholt und starb in Bautzen, vermutlich am 19. Januar 1946. Gräfin Isa, Tochter des ehem. Reichskanzlers Theobald von Bethmann-Hollweg und ihre beiden Töchter,  Frau Margarethe von Kirchbach (gestorben 1975) und Gräfin Gisela von Zech-Burkersroda (gestorben am 25. November 2003 in München) flohen nach dem Westen. Der einzige Sohn, Friedrich, ist im Alter von 22 Jahren an Tuberkulose gestorben und wurde im Familienfriedhof hinter der Börlner Kirche beerdigt. Aus der Gosecker Linie gibt es einige Nachkommen. Einer davon ist Graf Georg von Zech-Burkersroda. Domherr in Naumburg. Obwohl er aus Goseck stammt, ist seine Grossmutter eine geborene von Zech-Burkersroda aus der Börlner Linie. So hat es sich ergeben, dass die zwei Linien sich wieder gefunden haben. Gräfin von Zech-Burkersroda's schreckliche Erfahrungen können sie im folgenden Dokument lesen: Enteignet
1945: Enteignung - Rittergut aufgelöst.
1990: Das Schloss befand sich im Jahre 1990 im Besitz des Landkreises.
2003: Schloss mit Nebengebäuden und Wallgraben - der ursprüngliche Rittergutkern - verkauft an Herr Roderick Hinkel.
 
 
Das Schloss
 
Am herrschaftlichen Schloss erkennt man den Spät-Barocken Baustil. Im Jahre 1620 stand das Schloss als dreiflügeliges barockes Gebäude. Nach 1807 wurde es von seinem damaligen Besitzer von Pfister völlig umgebaut. Eine wesentliche Baumaßnahme erlebte das Schloss 1880 durch den Grafen von Zech-Burkersroda als die Flügel entfernt wurden, ein großer Flügel an der Nordseite angebaut wurde und schöne Sandsteingauben und ein Giebel als Verzierung gebaut wurden. In den folgenden Jahren wurde mehrmals daran gebaut und so erhielt es sein heutiges Aussehen.
 
Bild: Altes Schloss um 1800. Wandmalerei im Schloß zu Börln - wird noch gesucht! (Neue Sächsische Kirchengalerie, 1914)
 
Es konnte nachgewiesen werden, dass dieses Schloss auf den Resten einer frühdeutschen Wasserburganlage errichtet wurde. Es war von einem Wallgraben umgeben. Das Landesmuseum für Vorgeschichte hat dieses Bodendenkmal unter Schutz gestellt aber die Hälfte wurde kanalisiert und gefüllt.
 
Die Schlossgeschichte endete natürlich nicht mit der Enteignung der letzten Besitzer im Jahre 1945. Das Rittergut ging zunächst in die Verwaltung der Sowjetischen Armee über.
 
Im Schloss wurde vorübergehend eine Station für abhanden gekommene Kinder eingerichtet. Unter ihnen waren 20, die keinen Namen angeben konnten. Nachdem diese Kinder ihren Angehörigen zugeführt werden konnten, ist das Kinderheim im Sommer 1946 wieder aufgelöst worden.
 
Das Schloss diente Ende der 40-iger und Anfang der 50-iger Jahre aber noch anderen Zwecken. So wurden Unterrichts-und Werkräume eingerichtet und zusätzlicher Schulbetrieb aufgenommen. Über längere Zeit waren Schule und Altenheim gleichzeitig Nutzer des Schlosses.
 
Parallel zum Schulbetrieb fanden dreißig alte und hilfsbedürftige Menschen Aufnahme im Schloss. Es war die Geburtsstunde des Alters- und Pflegeheimes. Die Aufnahmekapazität war unterschiedlich, 1972 wohnten 70 und 1979/80 sogar 130 Senioren in diesem Hause.
 
Nach der friedlichen Revolution im Jahre 1989 fanden 85 Menschen hier ihr zu Hause. Ende 2002 zogen die Bewohner und Pflegeschwestern in ein neues Gebäude in Dahlen.
 
Schon im Jahr 2000 wurde entschieden, dass Schloss Börln nicht mehr als Altenheim genutzt werden sollte. Die Behörden in Torgau suchten nach einem Käufer.
 
Am 22. Juli 2003 wurde Schloss Börln an einen privaten Investor, Herr Roderick Hinkel, verkauft, der in Sachsen seine Wurzeln hat. Das Schloss wird über die nächsten Jahren restauriert und als Familiensitz und für Kunst und Kultur benutzt.
 
Die Dorfkirche
 
Eine erste Kirche wird urkundlich im Jahre 1346 erwähnt. Diese fiel vermutlich den Hussitenkriegen zum Opfer oder ist die Kapelle gewesen (siehe "Pilgerkapelle"). Deshalb entstand im 14. Jahrhundert eine neue Kirche. 1609-1610 ist diese Kirche vergrößert worden. Dabei erhielt sie einen Turm. Ihre heutige Form bekam sie 1732. Sie ist ein barockes Bauwerk. Über den Baumeister ist nichts bekannt.
 
Bild: Die Kirche im 1843 (Neue Sächsische Kirchengalerie, 1914)
 
1861-62 bekam die Kirche eine neue Innenausstattung im neugotischen Stil. Dazu gehörten auch Kanzel und Taufstein. Die Orgel, die sich noch heute in der Kirche befindet, wurde vom Dresdener Hoforgelbauer Jehmlich 1886 eingebaut. Sie war sein 50. Bauwerk. Einen großen Teil des heute noch vorhandenen Inventars stifteten die Familie von Döring und die Gräfin von Zech-Burkersroda. Von letzterer stammt u.a. das bunte Glasfenster, das sich hinter dem Altar befindet. Es ist eine Spende anlässlich des Todes eines Kindes der Grafenfamilie.
 
Den Gesamteindruck der Kirche beschreibt der damalige Prof. Gurlitt als "eine Einheit". Die Kirche ist das geistige und kulturelle Zentrum des Dorfes. Hier finden Gottesdienste, Taufen, Hochzeiten u.a. statt.
 
1990 begannen die Sanierungsarbeiten an der Börlner Kirche. Um die Orgel vor Schaden zu bewahren, musste sie vorher ausgebaut werden. Nach den abgeschlossenen Bauarbeiten erfolgte die Restaurierung der Orgel. Sie wurde am 19. September 1995 zum ersten Mal wieder gespielt. Eingeweiht wurde sie in einem Festgottesdienst mit einem Treffen der Kirchenchöre aus dem Kirchenkreis Wurzen mit über 100 Sängerinnen und Sängern.
 
Die Kirche und das Pfarrhaus besitzen heute ein gepflegtes Aussehen.
 
Von 1539 bis einschließlich 1999 waren 30 Pfarrer im Amt. Die Einführung der Reformation 1539 in Börln wurde mit dem Wechsel der zuständigen Superintendentur von Wurzen nach Oschatz vollzogen.
 
Zu den Höhepunkten des Kirchenjahres zählen das Erntedankfest und das Weihnachtsfest.
 
Links neben dem Haupteingang der Kirche befindet sich ein Gedenkstein für einen ermordeten Kaufmannssohn aus Liegnitz in Schlesien. Er wurde 1684 zwischen Börln und Dahlen ermordet. Zur Erinnerung daran ließ sein Vater den Gedenkstein setzen.
 
Bis 1604 befand sich auf dem Gelände des Kirchhofes der Friedhof der Gemeinde. Seit 1604 ist dieser Friedhof geschlossen und ein anderer wurde am Ortsausgang Richtung Bortewitz angelegt. Dieser dient heute noch als Bestattungsstätte für die Einwohner von Börln und Frauwalde.
 
Für Schlagzeilen sorgte die Kirche im Jahre 1989, als anläßlich der geplanten Errichtung eines Atomkraftwerkes im Börlner Ortsteil Schwarzer Kater eine Protestveranstaltung - unterstützt von Stasimitarbeitern - gegen dieses Vorhaben stattfand. Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dieser Veranstaltung bekamen zum Teil schon im Vorfeld zu spüren, wie die staatlichen Stellen Proteste zu unterdrücken versuchten. Die "Wende" erledigte dann diese staatlichen Planungen.
 
 
Julius Graf von Zech-Burkersroda
 
Julius Graf von Zech-Burkersroda (geboren im Jahre 1885 in Dresden) erbte das Rittergut Börln von seinen Vater. Graf Julius suchte seine Karriere im diplomatischen Dienst und war Botschafter in Finnland. Danach wurde er Gesandter in Den Haag wo er bis 1940 blieb. Als Gegner des Nazi-Regimes, machte Graf Julius sich in Holland sehr unbeliebt, da er den Holländern versicherte, dass das deutsche Heer nicht einmarschieren würde. Am 10. Mai 1940 wurde das Land doch besetzt und am 7. Juni 1940 wurde Graf Julius fruhpensioniert. Graf Julius wohnte danach mit seiner Ehefrau Gräfin Isa (genannt nach ihrer französischen Großmutter Isabelle, eine Tochter des bis im Jahre 1917 im Amt befindlichen Reichskanzlers Theobald von Bethmann-Hollweg) bis Kriegsende in Börln. Graf Julius pflegte seinen geliebten Schlosspark täglich.
 
Graf Julius wurde gegen Kriegsende von den Russen verhaftet und starb im Gefängnis Sonderlager 4 in Bautzen vermutlich am 19. Januar 1946. Der Landrat des Kreises Wurzen der Familie eher mit, dass die Kriegskommandantur das Rittergut beschlagnahmt habe.
 
Graf Julius studierte an der Universität Leipzig, danach in Heidelberg, wo er Mitglied des Studentencorps Saxo-Borussia war, in Berlin und in Halle. Das Corps Saxo-Borussia besitzt heute noch dieses Bild von Graf Julius (November 1904).
 
Graf Julius von Zech-Burkersroda hat keine Grabstelle. Sein Hab und Gut ist nach seiner Ermordung enteignet bzw. gestohlen worden. Die Börlner erinnern sich an einen freundlichen und friedlichen Mann, der in seinen letzten Jahren gern im Schloss und in seinem Park gewesen ist. Die Restaurierung des Schlosses und des Parks - und die dazugehörigen regelmäßigen Schlossführungen - werden dazu führen, dass er in Börln für immer in Erinnerung bleiben wird.
 
                                               
Graf Julius, Student                                Wappen der Grafen von Zech                      Graf Julius, Arbeitszimmer
Heidelberg, 1904                                  sonst genannt von Burckersroda                     
 
Gräfin Isa von Zech-Burkersroda, geb. von Bethmann-Hollweg
 
Gräfin Isa war im Dorf sehr beliebt. Sie kümmerte sich um ca. 100 Flüchtlingskinder die sie im Schloss aufnahm. Für manche Kinder schnitt sie ihre wertvollen Teppiche auf um Pantoffeln zu machen. Kinder deren Väter im Krieg kämpften wurden zum Schloss eingeladen, wo sie Weihnachtsgeschichten vorgelesen hat. Obwohl sie eine Tochter des Reichskanzlers Theobald von Bethmann-Hollweg war und in Großstädten wie Den Haag wohnte, fühlte sie sich im ländlichen Raum und auch im Schloss wohl. Mit ihrer Tochter Frau von Kirchbach wurde die Gräfin auf die Insel Rügen vertrieben. Sie verlor alles was sie besaß und lebte nach dem Krieg in einem vom Papst finanzierten kleinen Haus in Norddeutschland, wo ihr Schwiegersohn Herr von Kirchbach Pfarrer war. Gräfin Isa verlor ihren geliebten Mann, ihr Haus und alles was darin stand aber sie erinnerte ihre Kinder oft daran, dass dies nicht die wichtigsten Sachen im Leben sind. Auch Gräfin Isa wird in Börln nie in Vergessenheit geraten.
 
Gräfin Isa, Berlin, 1915
(Bild im Besitzt des Enkelsohnes Herrn Friedrich von Kirchbach)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der adelige Slawe
Rembrandt, 1632
New York, Metropolitan Museum of Art
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wappen der Familie von Schleinitz
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kurfürst Johann Georg I.
von Sachsen
1585-1656
 
David Doringk von Lucas Kilian, 1630. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, Inv.-Nr. A 1986, 2; Leblanc; Singer 6931
 
Geprägte ovale Kupfermedaille mit Vergoldungsresten 1633, a.d. kursächsischen Rat. Av: DAVID DÖRINGK IC IN..., Brb. des Kämmerers in 3/4 Profil. Rv: PATIENTA REMEDIUM OMNIUM MALORUM, Wappen von dreischwänzigem Löwen und Palme sowie Ritterhelm mit reichem Rankenwerk überhöht. vgl. Meerseb. 4495. =42,58g=II
 
Ehepaar Caspar Heinrich Dam von Schönberg und Susanne Regine geb. von Pfister
Ahnengallerie, Schloss Thammenhain
 
Bildnis des Kammerherrn Graf Julius von Zech-Burkersroda
1841 von Louis Ferdinand von Rayski
Gemäldegalerie, Dresden
 
Roderick Hinkel
Schlüsselübergabe
im Juli 2003